1000 Jahre alt.....


Heute haben wir unsere lange Busreise von Damoh nach Mahoba in Uttar Pradesh für ein paar Stunden unterbrochen.

Wir haben das Weltkulturerbe Kharujaho angeschaut.

Das sind 1000 Jahre alte Tempel, die sich majestätisch und doch filigran in den Himmel erheben.



Sie stehen in einem großen Gebiet, das heute ein Park ist. Man zieht unten die Schuhe aus...


und klettert die hohen Stufen hoch. Innen erwartet den Besucher zum Beispiel dieses Tier...



Oder auch diese Innenansicht:



Es ist warm, die Sonne scheint und es riecht nach Frühling. In diesem Park ist ein tiefer Friede zu spüren.

Obwohl es eine ganz andere, mir fremde Kultur ist, nehme ich irgendwie eine Verbindung wahr.



Eine Verbindung und Verantwortung der Menschen untereinander. In der letzten Woche habe ich viele Menschen kennengelernt, die mir offen und warmherzig begegnet sind. Sie haben ein völlig anderes Leben und das wollen sie mir zeigen. Und sie wollen wissen, wie mein Leben ist.



Ich habe hier oft an Rosi Gollmann gedacht:“ Meine Motivation? Ich fahre nach Indien und helfe einem Menschen.“

Wir hören bei uns in Deutschland von den vielen Millionen, denen es in Indien total schlecht geht und die unterhalb der Armutsgrenze leben.

Ich bin hierhergefahren und habe Maheshwari und Vinita kennengelernt.

Ich habe mit stolzen Eltern einer 18-jährigen Tochter gesprochen, die sich mehrere Jobs suchen, um die Ausbildung ihrer Tochter zur Krankenschwester zu finanzieren.

Sie leben in einem Dorf, in dem vor uns nie ein Fremder war.

Ich habe mich mit Banti auf der Straße unterhalten, der mit seiner Rikscha nicht viel verdient und trotzdem jeden Monat einmal in die Dörfer der Ärmsten fährt, um ihnen gesammelte Kleidung und Lebensmittel zu bringen.


Das sind großartige Menschen, die sich so freuen, dass wir da sind und von denen ich auch viel lernen kann.

Es gibt mir Hoffnung, auf das Gute zu schauen, das man gemeinsam schaffen kann über alle geographischen und kulturellen Grenzen hinweg.


In diesem frühlingshaften Park mit den uralten indischen Tempeln, die so viel „gesehen“ haben von dieser Kultur und dem Leben hier, fühle ich mich friedlich und irgendwie demütig...


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Ich bin Karin Freist-Wissing, Musikerin,

im Februar 2020 fahre ich mit einer Delegation der Andheri-Hilfe Bonn nach Indien, um dort Menschen kennenzulernen und zu unterstützen, sich und ihren Familien ein selbstbestimmtes Leben aufbauen zu können.

Ich freue mich auf das Land und die Menschen in Indien.

Viel Freude mit meinem Blog www.karindien2020.com

 

 

 

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