Das nehme ich aus Indien mit nach Hause:

Aktualisiert: Feb 18

Eine außergewöhnliche Reise geht zu Ende.


Nach Stationen in Hyderabad in der südlichen Mitte Indiens, in Jabalpur und Mahoba, in Lucknow im Nordwesten sind wir heute in Neu-Delhi gelandet. Wir haben so unfassbar viel gesehen. Der Abschluss hier in der 28,5 Millionen Stadt mit einer Fahrrad-Rikscha-Fahrt durch den irrsinnigen Verkehr von Alt Delhi ist ein extremer Gegensatz zu den Erlebnissen in den abgelegenen Dörfern von Uttar Pradesh oder Mahoba, den ärmsten Gegenden Indiens.


Wir haben Menschen kennengelernt, die sich aus furchtbaren, menschenverachtenden Lebensumständen befreit haben. Menschen, die es geschafft haben, mit alten Traditionen zu brechen und sich auf den Weg zu machen, um als Gemeinschaft eine gleichberechtigte Lebensform zu entwickeln, die von gegenseitigem Respekt und Unterstützung geprägt ist.


Wir haben auch Menschen kennengelernt, die in ihrer bitteren Armut verharren, die erleben, dass die Gesellschaft sich in keinster Weise für sie interessiert. Diese Menschen erfahren keinen Respekt und keine Wertschätzung. Sie haben sich aufgegeben und ertragen ihr Leben...

Die Menschenrechtsaktivistinnen und - aktivisten, die hier in den indischen NGO’s gemeinsam mit der Andheri Hilfe arbeiten, sind in höchstem Maße kreativ, geduldig, motiviert und vor allem von unerschöpflichem Durchhaltevermögen. Für sie gibt es kein Aufgeben, einfach überhaupt keine Alternative zu ihrer Arbeit für diese ärmsten Menschen Indiens. Das hat mich zutiefst beeindruckt.




Ich habe in diesen zwei Wochen erlebt, dass jede und jeder von uns die Welt ein kleines bisschen besser machen kann. Das klingt vielleicht vermessen und idealistisch, aber ich habe hier gesehen, dass die Begegnung mit einzelnen Menschen für beide Seiten ein Geschenk ist. Wir sind als Gebende nach Indien gefahren, und ich erlebe hier, wie reich ich beschenkt werde von diesen Menschen, die mir so offen, so unglaublich freundlich, zugewandt und vor allem voller Hoffnung begegnet sind. Sie alle haben auch mein Leben verändert und besser gemacht.

WER EINEN MENSCHEN RETTET, RETTET

DIE WELT! aus dem Talmud




Das ist mein Indien:


Starke Frauen:








Leben am Rand...










Skeptische, verunsicherte Männer:









Angst, Verzweiflung und Aufgabe...











Weisheit in den Kinderaugen:



















Ein farbenfrohes, sinnliches Land










Müll, Dreck und bitterste Armut























Eine faszinierende, fremdartige, schillernde Kultur

























Mutige, fröhliche, hoffnungsvolle Mädchen



























Vergangenheit und Zukunft



Jeder Mensch hat Verantwortung für seine Mitmenschen. So einfach ist das.


Auf Wiedersehen Indien!

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Ich bin Karin Freist-Wissing, Musikerin,

im Februar 2020 fahre ich mit einer Delegation der Andheri-Hilfe Bonn nach Indien, um dort Menschen kennenzulernen und zu unterstützen, sich und ihren Familien ein selbstbestimmtes Leben aufbauen zu können.

Ich freue mich auf das Land und die Menschen in Indien.

Viel Freude mit meinem Blog www.karindien2020.com

 

 

 

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