Ein Morgen in Damoh


Gut bedient ist, wer daran gedacht hat:



Der kann nämlich lauwarm duschen. Eine indische Stadt erwacht nicht wie bei uns langsam und allmählich, sondern mit einem Paukenschlag.

Die Hupen sämtlicher Fahrzeuge und die lauten Rufe der Händler gehen mit einem Schlag los, und wir sind in unserem Zimmer hellwach.

Gegenüber unserer Unterkunft steht ein Straßenverkäufer, der gerade dabei ist, heißen Chai zu kochen.



Es ist faszinierend, wie so ein echter Chai

gebraut wird. Zuerst gießt er Milch in den Topf, die mit Teeblättern zum Kochen gebracht wird. Es kommen viele Gewürze und frisch geriebener Ingwer dazu.

Dann wird das Gebräu sprudelnd gekocht und immer wieder umgegossen.


Sehr sehr lecker. Ein kleiner Spaziergang führt mich die morgendliche Straße entlang.


„In Indien sitzt immer irgendjemand irgendwo herum, der nichts tut.“

Das sagt mein Reiseführer - und so ist es!


Der Verkehr nimmt Fahrt auf. Auch die langsamsten Mitglieder, wie diese Kuh, werden beachtet und respektiert.


Manch einer ruht sich aber erst noch aus...


.. oder hält Ausschau nach einem leckeren Frühstück.


Für manche beginnt der Arbeitstag zu Hause mit Wasserholen, selbst hier in der Stadt. Aber es ermöglicht auch, ein kleines Schwätzchen mit der Nachbarin zu halten.


Fahren diese Kinder vielleicht einkaufen?


Die Schulkinder werden im Tuk Tuk, dem „SUV„ Indiens, zur Schule gebracht.


Die ersten Händler bauen ihre Stände auf.


Und dann gibt es auch für uns ein echt leckeres Frühstück und zwar für jeden ein großes Dosa Masala und Kaffee. Wie immer ist hier in Indien auch das Frühstück deftig und scharf.

Ein Dosa Masala ist ein Reispfannkuchen, gefüllt mit gemischtem Gemüse. Dazu gibt es eine scharfe und eine sehr scharfe Soße.





Auf dem Weg zum Bus haben wir noch ein paar sehr nette Jugendliche getroffen. Wie es bei den Indern üblich ist, sind sie auf uns zu gekommen und haben uns die Hand gegeben und uns angesprochen.

Sie fragen uns nach unserem Namen, wo wir herkommen, und dann kommt ein lockeres Gespräch in Gang. Oft bleibt es auch in den wenigen Minuten nicht beim Smalltalk, sondern wir erleben in den Gesprächen echt interessante Themen. Die Jugendlichen erzählen uns, was sie in der Schule lernen können, und was sie später einmal werden möchten.



40 Ansichten2 Kommentare

Ich bin Karin Freist-Wissing, Musikerin,

im Februar 2020 fahre ich mit einer Delegation der Andheri-Hilfe Bonn nach Indien, um dort Menschen kennenzulernen und zu unterstützen, sich und ihren Familien ein selbstbestimmtes Leben aufbauen zu können.

Ich freue mich auf das Land und die Menschen in Indien.

Viel Freude mit meinem Blog www.karindien2020.com

 

 

 

© 2023 by Going Places. Proudly created with Wix.com